Ab ins Berufsleben: 4 Tipps, die die Berufswahl erleichtern

Rechtsanwalt, Arzt oder Handwerker? Abitur, Studium oder Ausbildung? Bei der Berufswahl stehen junge Menschen vor vielen schwerwiegenden Entscheidungen. Erfahre hier, wie du mithilfe von 4 Tipps herausfindest, welcher Beruf zu dir passt.

INHALT

Wann du dir die Frage nach der Berufswahl stellen solltest

Klare Antwort: Am besten überlegst du dir bereits während der Schule, welcher Beruf für dich in Frage kommen könnte. Denn du solltest bereits in der Schulphase wissen und entscheiden, welchen Ausbildungs- oder Schulzweig du für deinen Traumberuf einschlagen möchtest.

Willst du beispielsweise Banker werden, solltest du mindestens die Fachholschulreife anstreben, träumst du hingegen davon, Arzt zu werden, benötigst du das Abitur, um danach ein Medizinstudium anzutreten.

Warum fällt die Berufswahl so schwer?

Du bist unentschlossen und weißt noch nicht, welcher Beruf zu dir passt? Damit bist du nicht allein. Viele junge Menschen haben Angst, die falsche Entscheidung zu treffen und scheuen sich davor, sich festzulegen. Erschwert wird die Situation dadurch, dass ihnen beigebracht wird, wie wichtig die Berufswahl ist und welche langfristigen Konsequenzen sie mit sich bringt.

Dabei geht es vor allem darum, einen Beruf zu wählen, der dich erfüllt und in dem du deine eigenen Stärken nutzen kannst. Der Weg dahin muss nicht immer direkt, sondern kann auch auf Umwegen zum Ziel führen. So ist es auch keine Schande zunächst einige Berufe auszuprobieren bis du deinen Traumjob gefunden hast.

4 Tipps: So findest du heraus, welcher Beruf zu dir passt

Tipp 1: Definiere deine Stärken, Interessen und Fähigkeiten

In einem Beruf geht es nicht nur um dein fachliches Können. Ob du gut geeignet bist, wird auch davon bestimmt, ob du bestimmte Stärken, Vorlieben und eine gewisse soziale Kompetenz mitbringst. So wirst du beispielsweise als Journalist vermutlich weniger erfolgreich sein, wenn du keinen Spaß am Verfassen von Texten hast.

Stelle dir zur Selbstreflektion folgende Fragen:

  • Welche Fächer fallen dir in der Schule leicht?
  • Worin kannst du bereits erste Erfolge durch beispielsweise gute Noten vorweisen?
  • Welchem Hobby gehst du gerne nach und bist darin besonders stark?
  • In welchem Bereich könntest du dieses Wissen anwenden?
  • Für welche Eigenschaften loben dich Freunde und Familie?
  • Welche Situationen bereiten dir schlechte Laune?
  • Welche Anforderungen lassen sich daraus für einen zukünftigen Job ableiten?

 

Lasse dir bei der Beantwortung Zeit und bleibe offen und ehrlich: Nur wenn du die Fragen wahrheitsgetreu beantwortest und tief in dich hineinhorchst, bringt dich diese Selbstreflektion bei der Berufswahl wirklich weiter.

Tipp 2: Berücksichtige auch die Rahmenbedingungen der Jobs

Schichtarbeit, Überstunden oder Home-Office: Jeder Job bringt unterschiedliche Rahmenbedingungen mit sich. Mache dir Gedanken darüber, in welchem Arbeitsumfeld und unter welchen Bedingungen zu dir vorstellen könntest zu arbeiten.

Stelle dir bei der Berufswahl beispielsweise folgende Fragen:

  • Würdest du auch am Wochenende und an Feiertagen arbeiten?
  • Möchtest du lieber in einem Büro oder an der frischen Luft arbeiten?
  • Bevorzugst du die Arbeit mit Kollegen oder arbeitest du lieber für dich alleine im Home-Office?
  • Möchtest du im direkten Kundenkontakt arbeiten?
  • Kannst du dir vorstellen, einem Job mit sehr vielen potenziellen Überstunden nachzugehen (bspw. Arzt oder Investment-Banker)?
  • Welche Erwartungen hast du an den Verdienst? Wie hoch soll dein persönlicher Lebensstandard sein?

Tipp 3: Sammle praktische berufliche Erfahrungen

Um Schülern die Entscheidung zu erleichtern, bietet die Schulzeit viele Möglichkeiten, den Beruf der Wahl zu finden. So kannst du dir durch Schulpraktika und Ferienjobs ein erstes Bild von den unterschiedlichen Berufen machen.

Ein Schülerpraktikum oder Ferienjob helfen dir, einen Einblick in verschiedene berufliche Tätigkeiten zu erhalten. Du arbeitest aktiv mit, lernst die zu erledigenden Aufgaben kennen und wirkst in den Abläufen mit. Anschließend kannst du besser einschätzen, ob du dir vorstellen kannst, diesen oder einen ähnlichen Job in der Zukunft auszuüben.

Weitere Einblicke erhältst du beispielsweise an dem Girls’Day oder Boys’Day. An diesem Tag bieten Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland Schülerinnen und Schülern ab der 5. Klasse die Möglichkeit, in verschiedene Berufe zu schnuppern. Das Besondere: Mädchen lernen Ausbildungsberufe und Studiengänge kennen, in denen Frauen eher selten vertreten sind – und andersherum.

Tipp 4: Online-Plattformen, Messen und Tests bieten Orientierungshilfen

Wenn du bei der Berufswahl weitere Inspiration benötigst, kannst du verschiedene Online-Portale nutzen, um deine Stärken und Fähigkeiten zu bestimmen sowie den entsprechenden Jobs zuzuordnen.

Wenn du deinen Traumjob sowie das passende Unternehmen gefunden hast, heißt es bewerben. Was du bei deinen Bewerbungen beachten solltest, erfährst du hier.

 

Die genannten Informationen haben wir nach bestem Wissen sorgfältig zusammengetragen. Eine Haftung jeglicher Art schließen wir dennoch aus.

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